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Dokumenten­verarbeitung mit KI

Aus dem Posteingang werden geprüfte Daten. Die Ausnahmen klärt ein Mensch.

Ansuchen, Rechnungen, Schadensmeldungen und Schreiben kommen in jedem denkbaren Format. Wir bauen Eingangsstrecken, die jedes Schriftstück einordnen, die relevanten Felder auslesen, sie gegen Ihre Regeln prüfen und nur die unsicheren Fälle einer Person vorlegen.

Für Verwaltungen und Unternehmen in Österreich, die Schriftstücke in mehreren Sprachen und Formaten erhalten, auch von Partnern im Ausland, und jeden Wert belegen müssen.

Typische Nutzergruppen
  • Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter
  • Einlaufstelle und Kanzlei
  • Rechnungswesen
  • Registratur und Archiv
Beispielhafter Ablauf
  1. 01Eingang aus allen KanälenSystem
  2. 02Trennen und einordnenSystem
  3. 03Felder auslesenSystem
  4. 04Gegen Regeln prüfenSystem
  5. 05PrüflistePerson
  6. 06Übergabe an die FachanwendungSystem
  7. 07Aus Korrekturen lernenSystem
Das System nimmt Schriftstücke aus allen Kanälen entgegen, ordnet sie ein, liest die Felder aus und prüft sie. Fälle unter der Sicherheitsschwelle oder mit verletzter Regel landen in einer Prüfliste bei einer Person. Geprüfte Daten gehen an die Fachanwendung, und die Korrekturen der Prüfenden fließen in das Testset ein.

Vorher und nachher

Was sich im Arbeitsalltag ändert

  1. Heute

    Heute: Abtippen aus Beilagen

    Für jedes PDF, jeden Scan und jedes Online-Formular übertragen Mitarbeitende Namen, Beträge und Geschäftszahlen händisch in den Akt oder ins ERP.

    Mit dem System

    Mit dem System: Daten kommen strukturiert an

    Jedes Feld wird mit seiner Fundstelle im Original ausgelesen. Wer prüft, sieht Wert und Beleg nebeneinander.

  2. Heute

    Heute: Fehler fallen spät auf

    Fehlende Seiten oder widersprüchliche Angaben zeigen sich oft erst Wochen später, wenn ein Bescheid angefochten wird oder eine Überweisung zurückkommt.

    Mit dem System

    Mit dem System: Regeln greifen schon beim Eingang

    Vollständigkeit, Abgleich mit Stammdaten und fachliche Regeln werden geprüft, bevor ein Akt angelegt wird, solange man beim Absender noch nachfragen kann.

  3. Heute

    Heute: Gleicher Aufwand für jedes Schriftstück

    Eine saubere, vollständige Rechnung braucht genauso lange wie eine unleserliche mit offenen Fragen.

    Mit dem System

    Mit dem System: Aufmerksamkeit für die Ausnahmen

    Saubere Schriftstücke laufen ohne Eingriff durch. Menschen bearbeiten eine Liste der unsicheren und ungewöhnlichen Fälle, jeweils mit dem Grund, warum der Fall dort liegt.

  4. Heute

    Heute: Herkunft der Daten nicht belegt

    Fragt die Prüfung nach, woher ein Wert stammt, hängt die Antwort davon ab, wer ihn eingegeben hat.

    Mit dem System

    Mit dem System: Jeder Wert ist nachvollziehbar

    Pro Feld werden Originaldokument, Auslesung, Sicherheitswert, Prüfergebnis und jede Korrektur durch eine Person protokolliert.

Workflow

So läuft der Ablauf

Sieben Schritte und ein Ausnahmepfad. Schwellen und Regeln legen wir mit den Verantwortlichen für den Prozess fest und stimmen sie auf Ihre eigenen Schriftstücke ab, bevor irgendetwas in Betrieb geht.

Beispielhafter Ablauf

7 Schritte · 1 menschliche Prüfung

SCHWELLE UNTERSCHRITTEN ODER REGELVERLETZT01SYSTEMEingang aus allen Kanälen02SYSTEMTrennen und einordnen03SYSTEMFelder auslesen04SYSTEMGegen Regeln prüfen05PERSONPrüflisteMENSCHLICHE PRÜFUNG06SYSTEMÜbergabe an die Fachanwendung07SYSTEMAus Korrekturen lernen

Legende

  • System
  • Person
  • Menschliche Prüfung
  • Ausnahmepfad

Dokumenten­verarbeitung: illustrativer Ablauf mit Ausnahme­pfad

Diagramm als Text lesen

Der Hauptpfad führt vom Eingang über Einordnung, Auslesung und Prüfung bis zur Übergabe an die Fachanwendung und endet mit dem Lernen aus Korrekturen.

Liegt nach der Prüfung ein Feld unter der Sicherheitsschwelle oder ist eine fachliche Regel verletzt, verlässt das Schriftstück den Hauptpfad und kommt in die Prüfliste. Dort bestätigt oder korrigiert eine Person die Werte; danach kehrt das Schriftstück beim Schritt der Übergabe in den Hauptpfad zurück.

Die Prüfliste ist der menschliche Kontrollpunkt: Ohne eine Person erreicht kein unsicherer Wert die Fachanwendung.

  1. Schritt 1: Eingang aus allen KanälenSystem

    Scans, E-Mail-Anhänge, Uploads aus dem Portal und Online-Formulare landen in einer einzigen Eingangsliste, jeweils mit Geschäftszahl, Kanalangaben und Prüfsumme. Strukturierte e-Rechnungen, etwa Peppol UBL, brauchen keine Auslesung und gehen direkt zur Prüfung.

  2. Schritt 2: Trennen und einordnenSystem

    Sammelsendungen werden in ihre Einzelteile zerlegt. Jedes Teil wird nach Dokumentart und Sprache eingeordnet; daraus ergeben sich das passende Auslese-Schema und die anzuwendenden Regeln.

  3. Schritt 3: Felder auslesenSystem

    Eine layoutbewusste Texterkennung (OCR) liest die Seite, ein Sprachmodell überträgt die vereinbarten Felder in ein festes Schema. Zu jedem Feld gehören ein Sicherheitswert und die Fundstelle im Original.

  4. Schritt 4: Gegen Regeln prüfenSystem

    Die Werte werden mit Stammdaten (Kunden, Lieferanten, UID-Nummern, IBAN), feldübergreifenden Regeln und auf Dubletten geprüft. Felder über der vereinbarten Schwelle, die alle Regeln erfüllen, laufen ohne Eingriff weiter.

  5. Schritt 5: PrüflistePerson

    Die prüfende Person sieht Schriftstück und ausgelesene Werte nebeneinander. Die verletzte Regel oder das unsichere Feld ist markiert; sie bestätigt oder korrigiert.

    Ausnahmepfad: Schwelle unterschritten oder Regel verletzt· Zurück zu Schritt 6

    Menschliche Prüfung

    Unsichere Werte gelangen nie ohne menschliche Prüfung in die Fachanwendung. Wer prüft, kann ein Schriftstück auch zurückweisen und beim Absender ein neues anfordern.

  6. Schritt 6: Übergabe an die FachanwendungSystem

    Über die Schnittstelle legen die geprüften Daten den Akt im Aktensystem, im CRM oder im ERP an oder ergänzen ihn, mit dem Original als Beilage und einer festgelegten Aufbewahrungsklasse.

  7. Schritt 7: Aus Korrekturen lernenSystem

    Korrekturen werden als gekennzeichnete Beispiele gespeichert und erweitern das Testset. Schwellen oder Prompts ändern sich erst, wenn die neue Version diesen Test besteht.

Komponenten

Was wir bauen würden

  1. Eingang und Kanal­anbindungen

    Anbindungen an Postfach, Scanner, Portal und Online-Formulare, die jedes Schriftstück mit Metadaten und Geschäftszahl in eine gemeinsame Liste stellen.

    Umgesetzt durchIntegrationen & APIs

  2. Einordnung und Auslesung

    Layoutbewusste OCR und modellgestützte Auslesung in versionierte Schemata je Dokumentart, mit Sicherheitswert und Fundstelle für jedes Feld.

    Umgesetzt durchKI-Engineering & GenAI

  3. Regel- und Prüf­komponente

    Fachliche Regeln, Stammdatenabgleich und Dublettenprüfung als testbarer Code, den auch die Prozessverantwortlichen lesen können.

    Umgesetzt durchUnternehmenssoftware & SaaS

  4. Prüf­arbeitsplatz

    Eine Liste der Ausnahmen und eine Ansicht mit Original und Werten nebeneinander, Korrektur über die Tastatur, Begründungscodes und auf Wunsch Vier-Augen-Prinzip.

    Umgesetzt durchUnternehmenssoftware & SaaS

  5. Bewertung und Überwachung

    Ein gekennzeichnetes Testset, Freigabehürden vor jedem Release und Auswertungen zu Durchlaufquote, Ausnahmegründen und schleichendem Genauigkeitsverlust je Feld.

    Umgesetzt durchDaten & Analytics

  6. Hosting und Aufbewahrung

    Betrieb in Ihrem Cloud-Mandanten oder Ihrer Region, Verschlüsselung, Aufbewahrungsklassen und Löschläufe nach Ihren Vorgaben zur Schriftgutverwaltung.

    Umgesetzt durchCloud & Platform Engineering

Integrationen

Eingänge und Schnittstellen

Eingänge und Kanäle

  • Gemeinsame Postfächer und E-Mail-Anhänge
  • Scanstationen und Stapel aus der Poststelle
  • Uploads aus Bürger- oder Kundenportalen
  • Online-Formulare und strukturierte Einreichungen
  • Peppol-e-Rechnungen (UBL)
  • Dokumentenmanagement- und Archivsysteme

Kern der Lösung

Intelligente Dokumentenverarbeitung

Angebundene Systeme

  • Salesforce Fallbearbeitung und Public Sector SolutionsPlattformSalesforce
  • SAP S/4HANA Finanzwesen und EinkaufPlattformSAP
  • Odoo Buchhaltung und EinkaufPlattformOdoo
  • Aktenverwaltung und Archiv
  • Stammdaten (Kunden, Lieferanten, UID-Nummern, IBAN)
  • Identitätsanbieter für die Rollen der Prüfenden

Kontrollen

Eingebaute Kontrollen

Zugriffsgrenzen

Wer prüft, sieht nur die Dokumentarten und Akten, die seine Rolle zulässt. Die Auslesedienste haben keinen dauerhaften Zugriff auf die Fachanwendung; für die Übergabe gibt es je Schnittstelle ein eigenes, eng berechtigtes Dienstkonto.

Menschliche Prüfung

Unterschrittene Schwellen und verletzte Regeln leiten den Fall an eine Person. Die Schwellen gelten je Feld, nicht je Schriftstück, und sinken nur, wenn das Testset zeigt, dass es vertretbar ist. Über Ansuchen entscheiden weiterhin die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter.

Nachvollziehbarkeit

Pro Feld protokollieren wir Fundstelle, ausgelesenen Wert, Sicherheitswert, Prüfergebnisse, Modell- und Prompt-Version sowie jede Änderung durch eine Person samt Begründungscode.

Datenschutz

Schon beim Eingang werden personenbezogene Daten auf das Nötige reduziert. Für Auskunftsersuchen steht eine Schwärzung bereit, und Aufbewahrung wie Löschung folgen Ihren Vorgaben zur Skartierung. Die Verarbeitung bleibt in der vereinbarten Region.

KI-Transparenz

Modell- und Prompt-Versionen sind mit ihren Testergebnissen dokumentiert. Wo Ergebnisse Menschen betreffen, wird der KI-Einsatz in Ihrem KI-Verzeichnis erfasst und in der Information für Antragstellerinnen und Antragsteller erklärt.

Kennzahlen

Woran wir den Erfolg messen würden

Die Messgrößen vereinbaren wir in der Analysephase mit Ihnen. Zuerst erfassen wir den Ist-Stand Ihres heutigen Ablaufs.

Woran wir den Erfolg messen würden
KennzahlWarum sie zähltWie wir sie messen würden
Durchlaufquote ohne EingriffWarum sie zähltZeigt je Dokumentart, wie viel Routinearbeit keine Person mehr braucht.Wie wir sie messen würdenAnteil der Schriftstücke, die alle Schwellen und Regeln ohne Prüfung bestehen, laut Ablaufprotokoll.
Ausnahmequote und GründeWarum sie zähltMacht sichtbar, ob Ausnahmen von schlechten Scans, fehlenden Angaben oder überholten Regeln kommen.Wie wir sie messen würdenUmfang der Prüfliste nach Begründungscode, je Kanal und Dokumentart.
Genauigkeit je FeldWarum sie zähltDie Qualitätsgröße, auf die es für nachgelagerte Entscheidungen und Zahlungen ankommt.Wie wir sie messen würdenPräzision und Trefferquote je Feld auf einem vereinbarten, gekennzeichneten Testset, bei jedem Release neu gemessen.
BearbeitungsdauerWarum sie zähltZeigt den eingesparten Aufwand und den Aufwand, der sich in die Prüfung verlagert.Wie wir sie messen würdenDauer vom Eingang bis zur Übergabe sowie aktive Prüfzeit je Ausnahme, aus den Zeitstempeln der Liste.

Ziele werden erst nach einer Ausgangsmessung festgelegt.

Einführung

Wie wir es einführen würden

  1. Phase 01

    Analyse und Ist-Stand

    Zwei oder drei Dokumentarten, ein Kanal, Ihre heutigen Mengen und typischen Fehler. Aus echten, anonymisierten Schriftstücken entsteht ein gekennzeichnetes Testset.

    Abschlusskriterien

    • Felder, Regeln und Qualitätskriterien vereinbart
    • Ist-Stand gemessen
    • Datenschutz-Folgenabschätzung begonnen
  2. Phase 02

    Pilot im Schattenbetrieb

    Das System liest aus und prüft parallel zum bisherigen Ablauf; die Mitarbeitenden arbeiten weiter wie gewohnt und vergleichen.

    Abschlusskriterien

    • Feldgenauigkeit erfüllt die vereinbarten Kriterien
    • Schwellen je Feld festgelegt
    • Prüfende am Arbeitsplatz eingeschult
  3. Phase 03

    Kontrollierter Betrieb

    Für die pilotierten Dokumentarten läuft die Verarbeitung ohne Eingriff, automatisch freigegebene Fälle werden stichprobenartig kontrolliert.

    Abschlusskriterien

    • Stichproben zeigen keine unvertretbaren Fehler
    • Betriebshandbuch und Überwachung übergeben
    • Rückkehr zum alten Ablauf erprobt
  4. Phase 04

    Ausbau

    Weitere Dokumentarten, Kanäle und Sprachen, die jeweils dieselbe Testhürde nehmen, bevor sie live gehen.

    Abschlusskriterien

    • Testset für jede neue Dokumentart
    • Verantwortung liegt bei Ihrem Team

Wo es passt

  • Öffentliche Verwaltung

    Förderansuchen und Bewilligungsanträge mit ihren Beilagen bei Land oder Bezirkshauptmannschaft; Auskunftsersuchen, bei denen Unterlagen vor der Herausgabe geschwärzt werden müssen.

  • Finanz­dienst­leistungen

    KYC-Unterlagen, Schadensdokumentation und Eingangsrechnungen, mit Vier-Augen-Prüfung bei hohen Beträgen.

  • Gesundheits­wesen & Life Sciences

    Zuweisungen an ein Spital, Abrechnungsformulare und Zertifikate von Lieferanten, mit streng rollenbasiertem Zugriff.

  • Fertigung & Industrie

    Lieferscheine, Konformitätserklärungen und Zolldokumente, die den Bestellungen zugeordnet werden.

Beispiel zur Veranschaulichung

Posteingang eines Magistrats

Ausgangslage
Der Magistrat einer Statutarstadt erhält Ansuchen, Schreiben und Beilagen auf Papier, per E-Mail und über Online-Formulare. Die Einlaufstelle ordnet alles händisch den Referaten zu und legt die Akten an.
System
Eine gemeinsame Eingangsstrecke trennt Sammelsendungen, erkennt Dokumentart und zuständiges Referat und liest Geschäftszahl, Partei und Betreff aus. Die Daten legen den Akt in der Fachanwendung an, das Original hängt als Beilage daran.
Menschliche Kontrolle
Schriftstücke mit unsicherer Zuordnung oder fehlender Geschäftszahl warten in einer Prüfliste der Einlaufstelle. Erledigungen und Bescheide bleiben bei den zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern.
Was wir messen würden
Anteil richtig zugeordneter Eingänge ohne Eingriff, Dauer vom Einlauf bis zum angelegten Akt und Genauigkeit je Feld auf einem gekennzeichneten Testset.

Österreich

Eine Rechnung, mehrere Formate

Wer in Österreich, Deutschland und weiteren EU-Staaten tätig ist, bekommt dieselbe Dokumentart in unterschiedlichen Sprachen, Layouts und rechtlichen Formaten. Wir planen eine gemeinsame Eingangs- und Ausleseschicht mit Schemata und Regeln je Land, sodass eine Rechnung aus Graz, ein Lieferschein aus Bayern und ein Formular aus Slowenien denselben kontrollierten Weg nehmen.

Seit 1. Jänner 2014 nehmen Bundesdienststellen von Lieferanten mit Sitz in Österreich nur strukturierte e-Rechnungen an, eingebracht über das USP oder Peppol. Solche Rechnungen überspringen die Auslesung ganz. Wo ausgelesene Daten in Entscheidungen über Menschen einfließen, planen wir nach DSGVO und KI-Verordnung: dokumentierte Verarbeitung, menschliche Prüfung und Protokolle, denen Ihre Prüferinnen und Prüfer folgen können.

Fragen zur Dokumenten­verarbeitung

Wie genau ist die Auslesung?

Das hängt von Ihren Schriftstücken ab, deshalb messen wir es, statt es zu versprechen. Aus Ihren eigenen, anonymisierten Unterlagen entsteht ein gekennzeichnetes Testset, und wir berichten Präzision und Trefferquote je Feld. Auslesemodelle irren sich gelegentlich. Genau deshalb gehen unsichere Felder an eine Person und nicht direkt in die Fachanwendung.

Kommt das System mit Handschrift, schlechten Scans und mehreren Sprachen zurecht?

Handschriftliche Formulare und schwache Scans lassen sich lesen, allerdings mit geringerer Sicherheit; mehr davon landen deshalb in der Prüfliste. Schriftstücke auf Deutsch, Englisch oder in den Sprachen Ihrer Lieferanten und Partner werden zuerst nach Sprache eingeordnet, damit für jedes das richtige Schema und die richtigen Regeln gelten.

Wir haben schon eine OCR- oder Erfassungslösung. Wird sie ersetzt?

Nicht zwingend. Funktioniert Ihre Erfassung, bauen wir Prüfung, Prüfliste und Übergabe darum herum und ergänzen modellgestützte Auslesung nur bei den Dokumentarten, bei denen sie etwas bringt.

Entscheidet das System über Ansuchen oder Schadensfälle?

Nein. Es bereitet Daten auf und prüft sie. Bescheide und andere Entscheidungen mit rechtlicher oder finanzieller Wirkung bleiben bei Ihren Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern, im Einklang mit Art. 22 DSGVO und Ihren internen Regeln.

Wo werden die Schriftstücke verarbeitet und gespeichert?

In der Cloud-Region oder dem Rechenzentrum Ihrer Wahl; wenn Sie es vorgeben, bleiben die Daten in der EU. Jeden Verarbeitungsschritt dokumentieren wir, auch einen allfälligen externen Modelldienst, damit Ihre Datenschutzbeauftragten ihn vor dem Echtbetrieb beurteilen können.

Womit fängt man sinnvollerweise an?

Mit einer Dokumentart, die in großer Zahl kommt und klaren Regeln folgt, etwa Eingangsrechnungen oder einem einzelnen Antragsformular. So bewähren sich Ablauf, Prüfansicht und Messung, bevor weitere Arten dazukommen. Mehr dazu, wie wir Projekte umsetzen.

Sprechen wir über Ihre Dokumenten­flüsse

Bringen Sie zwei oder drei Dokumentarten mit und die Systeme, in denen sie landen. Wir zeigen Ihnen, wie ein erstes Release über Ihre Märkte und Sprachen hinweg aussehen könnte.