Zum Hauptinhalt springen
FromNine
Menü

Dokumenten­verarbeitung

Aus Schriftstücken werden geprüfte Daten. Über Ausnahmen entscheiden Menschen.

Ein Antrag als Scan, eine Rechnung als PDF, ein Schreiben auf Französisch, das nächste auf Deutsch oder Englisch: In Luxemburg ist das Alltag. Wir bauen einen Posteingang, der jedes Dokument erkennt, die benötigten Angaben herausliest, sie mit Ihren Regeln abgleicht und einer Person nur das vorlegt, was unsicher bleibt.

Für Organisationen in Luxemburg, deren Post auf Französisch, Deutsch und Englisch und aus mehreren Ländern eingeht und bei denen jeder Wert nachvollziehbar sein muss.

Typische Nutzergruppen
  • Sachbearbeitung
  • Backoffice
  • Finanzbuchhaltung
  • Registratur und Archiv
Beispielhafter Ablauf
  1. 01Eingang aus allen KanälenSystem
  2. 02Trennen und einordnenSystem
  3. 03Felder auslesenSystem
  4. 04Gegen Regeln prüfenSystem
  5. 05PrüflistePerson
  6. 06Übergabe an die FachsoftwareSystem
  7. 07Aus Korrekturen lernenSystem
Dokumente aus allen Kanälen werden erfasst, nach Typ erkannt, ausgelesen und kontrolliert. Bleibt ein Feld unter der vereinbarten Sicherheit oder fällt eine Regel durch, geht das Dokument zu einer Person auf die Prüfliste. Bestätigte Daten wandern in die Fachsoftware, und was Mitarbeitende korrigieren, ergänzt den Testbestand.

Vorher und nachher

Was sich im Arbeitsalltag ändert

  1. Heute

    Heute: Abschreiben aus Anhängen

    Für jede PDF-Datei, jeden Scan und jedes Onlineformular überträgt jemand Namen, Beträge und Aktenzeichen von Hand in die Fachsoftware oder das ERP.

    Mit dem System

    Mit dem System: Daten kommen strukturiert an

    Zu jedem ausgelesenen Feld wird die Fundstelle im Original gespeichert. Wer prüft, sieht Wert und Beleg nebeneinander.

  2. Heute

    Heute: Fehler fallen spät auf

    Dass eine Seite fehlt oder Angaben nicht zusammenpassen, merkt oft erst Wochen später jemand, etwa bei einem Widerspruch oder einer geplatzten Überweisung.

    Mit dem System

    Mit dem System: Prüfung schon beim Eingang

    Vollständigkeit, Abgleich mit Stammdaten und fachliche Regeln laufen, bevor ein Dossier angelegt wird, also solange man beim Absender noch nachfragen kann.

  3. Heute

    Heute: Gleicher Aufwand für jedes Dokument

    Eine saubere, vollständige Rechnung kostet so viel Zeit wie eine unleserliche mit offenen Fragen.

    Mit dem System

    Mit dem System: Zeit für die Sonderfälle

    Einwandfreie Dokumente laufen ohne Halt durch. Die Mitarbeitenden bearbeiten eine Liste der unklaren und ungewöhnlichen Fälle, jeweils mit dem Grund, warum der Fall dort steht.

  4. Heute

    Heute: Herkunft der Daten unklar

    Fragt die Revision nach der Quelle eines Betrags, kennt die Antwort nur, wer ihn damals erfasst hat.

    Mit dem System

    Mit dem System: Jeder Wert ist belegbar

    Pro Feld werden Quelldokument, Auslesung, Vertrauenswert, Regelergebnisse und Änderungen der Prüfenden protokolliert.

Workflow

So läuft der Ablauf

Sieben Schritte, ein Ausnahmeweg. Die Fachverantwortlichen legen Schwellen und Regeln mit uns fest, eingestellt werden sie an Ihren echten Dokumenten, lange vor dem Produktivstart.

Beispielhafter Ablauf

7 Schritte · 1 menschliche Prüfung

UNTER SCHWELLE ODER REGEL VERLETZT01SYSTEMEingang aus allen Kanälen02SYSTEMTrennen und einordnen03SYSTEMFelder auslesen04SYSTEMGegen Regeln prüfen05PERSONPrüflisteMENSCHLICHE PRÜFUNG06SYSTEMÜbergabe an die Fachsoftware07SYSTEMAus Korrekturen lernen

Legende

  • System
  • Person
  • Menschliche Prüfung
  • Ausnahmepfad

Dokumenten­verarbeitung: Beispielablauf mit Ausnahmepfad

Diagramm als Text lesen

Der Hauptpfad führt vom Eingang über Einordnen, Auslesen und Prüfen zur Übergabe an die Fachsoftware und endet mit dem Lernen aus Korrekturen.

Scheitert ein Dokument an einer Regel oder bleibt ein Feld zu unsicher, zweigt es nach der Regelprüfung auf die Prüfliste ab. Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter bestätigt oder ändert die Angaben, anschließend geht es an der Übergabe wieder in den regulären Weg.

Die Prüfliste ist der menschliche Kontrollpunkt: Kein unsicherer Wert gelangt ohne Bestätigung durch eine Person in die Fachsoftware.

  1. Schritt 1: Eingang aus allen KanälenSystem

    Ob Papier aus der Poststelle, Mail, Portal-Upload oder Onlineformular: Alles läuft in eine einzige Warteschlange und bekommt dort Aktenzeichen, Herkunftskanal und Prüfsumme. Kommt eine Rechnung bereits strukturiert über Peppol (UBL), entfällt das Auslesen; sie springt sofort zur Regelprüfung.

  2. Schritt 2: Trennen und einordnenSystem

    Sammelsendungen werden in einzelne Dokumente zerlegt. Jedes Dokument wird nach Typ und Sprache erkannt; davon hängen das Ausleseschema und die geltenden Regeln ab.

  3. Schritt 3: Felder auslesenSystem

    Zuerst erfasst eine Texterkennung (OCR) Text und Seitenaufbau. Anschließend füllt ein Sprachmodell die abgestimmten Felder in ein streng definiertes Schema. Jedes Feld trägt seinen Vertrauenswert und verweist auf die Stelle im Original, an der es gefunden wurde.

  4. Schritt 4: Gegen Regeln prüfenSystem

    Abgleich mit den Stammdaten (Kunden, Lieferanten, MwSt.-Identifikationsnummer, IBAN), Plausibilitätsregeln über mehrere Felder und Suche nach Doppeleingängen. Ist ein Feld sicher genug und hält jede Regel, geht es ohne Zwischenstopp weiter.

  5. Schritt 5: PrüflistePerson

    Links das Original, rechts die Angaben: Hervorgehoben ist, welches Feld unsicher ist oder welche Regel nicht erfüllt wurde. Wer prüft, übernimmt den Wert oder trägt den richtigen ein.

    Ausnahmepfad: Unter Schwelle oder Regel verletzt· Zurück zu Schritt 6

    Menschliche Prüfung

    Unsichere Angaben gelangen nur mit menschlicher Bestätigung in die Fachsoftware. Wer prüft, darf ein Dokument außerdem ablehnen und Ersatz beim Einsender anfordern.

  6. Schritt 6: Übergabe an die FachsoftwareSystem

    Über die Schnittstelle des Zielsystems legen die geprüften Daten ein Dossier im Fallmanagement, im CRM oder im ERP an oder ergänzen es; das Originaldokument hängt an, die Aufbewahrungsklasse ist gesetzt.

  7. Schritt 7: Aus Korrekturen lernenSystem

    Korrigierte Werte werden als Beispiele mit Sollwert abgelegt und vergrößern den Testbestand. Eine Änderung an Schwellen oder Prompts geht erst live, wenn sie an diesem Bestand nicht schlechter abschneidet.

Komponenten

Was wir bauen würden

  1. Eingangs­konnektoren

    Verbindungen zu Postfach, Scanner, Portal und Onlineformular; jedes Dokument kommt mit Metadaten und Aktenzeichen in derselben Warteschlange an.

    Umgesetzt durchIntegrationen & APIs

  2. Einordnung und Auslesung

    Layoutbewusste OCR und modellgestützte Auslesung in versionierte Schemata je Dokumenttyp, mit Vertrauenswert und Koordinaten der Fundstelle für jedes Feld.

    Umgesetzt durchKI-Engineering & generative KI

  3. Regel- und Prüf­komponente

    Fachliche Regeln, Stammdatenabfragen und Dublettenprüfung als testbarer Code, den auch die Prozessverantwortlichen lesen können.

    Umgesetzt durchUnternehmenssoftware & SaaS

  4. Prüfarbeitsplatz

    Eine Arbeitsliste für Sonderfälle, eine geteilte Ansicht von Original und Angaben, schnelle Korrektur über die Tastatur, Begründungscodes und auf Wunsch eine Zweitfreigabe.

    Umgesetzt durchUnternehmenssoftware & SaaS

  5. Evaluierung und Monitoring

    Ein gekennzeichneter Testdatensatz, Freigabekriterien je Version und Dashboards für Durchlaufquote, Ausnahmegründe und Abweichungen der Feldgenauigkeit.

    Umgesetzt durchDaten & Analytics

  6. Hosting und Aufbewahrung

    Läuft in Ihrer eigenen Cloud-Umgebung oder Region, verschlüsselt, mit Aufbewahrungsfristen und automatischem Löschen gemäß Ihrem Aktenplan.

    Umgesetzt durchCloud- & Plattform-Engineering

Integrationen

Eingänge und Schnittstellen

Eingänge und Kanäle

  • Funktionspostfächer und E-Mail-Anhänge
  • Scanstationen und Stapel aus der Poststelle
  • Uploads aus Bürger- oder Kundenportalen
  • Onlineformulare und strukturierte Eingaben, etwa aus Verfahren auf MyGuichet.lu
  • Peppol-E-Rechnungen (UBL)
  • Dokumentenmanagement und Archivsysteme

Kern der Lösung

Intelligente Dokumenten­verarbeitung

Angebundene Systeme

  • Salesforce Case Management und Public Sector SolutionsPlattformSalesforce
  • SAP S/4HANA für Finanzen und EinkaufPlattformSAP
  • Odoo Buchhaltung und EinkaufPlattformOdoo
  • Schriftgutverwaltung und Archiv
  • Stammdatenregister (Kunden, Lieferanten, MwSt.-Nummern, IBAN)
  • Identitätsanbieter für die Rollen der Prüfenden

Kontrollen

Eingebaute Kontrollen

Zugriffsgrenzen

Welche Dossiers und Dokumentarten jemand öffnen darf, regelt seine Rolle. Die Ausleseschicht selbst kommt nicht dauerhaft an die Fachsoftware heran; geschrieben wird nur über ein eigenes Dienstkonto je Schnittstelle, das genau die nötigen Rechte hat.

Menschliche Prüfung

Eine Person bekommt jeden Fall, bei dem ein Feld zu unsicher ist oder eine Regel anschlägt. Die Schwelle wird für jedes einzelne Feld gesetzt und erst dann gelockert, wenn die Testergebnisse das tragen. Die Entscheidung über einen Antrag liegt unverändert bei der Sachbearbeitung.

Nachvollziehbarkeit

Für jedes Feld protokollieren wir Fundstelle, ausgelesenen Wert, Vertrauenswert, Regelergebnisse, Modell- und Promptversion sowie jede Änderung durch Prüfende mit Begründungscode.

Datenschutz

Personenbezogene Daten werden schon beim Eingang auf das Nötige beschränkt, für Auskunftsersuchen lassen sich Passagen schwärzen, und Aufbewahrung wie Löschung folgen Ihrem Aufbewahrungsplan. Verarbeitet wird in der vereinbarten Region.

KI-Transparenz

Modell- und Promptversionen sind mit ihren Testergebnissen dokumentiert. Wirken sich Ergebnisse auf Personen aus, steht der KI-Einsatz in Ihrem KI-Register und wird in den Informationen für Antragstellende erläutert.

Kennzahlen

Woran wir den Erfolg messen würden

Die Kennzahlen legen wir in der Analysephase gemeinsam fest und erfassen zuerst eine Ausgangsbasis aus Ihrem heutigen Prozess.

Woran wir den Erfolg messen würden
KennzahlWarum sie zähltWie wir sie messen würden
Durchlaufquote ohne EingriffWarum sie zähltMacht pro Dokumentart sichtbar, welcher Anteil der Routine ohne Handarbeit läuft.Wie wir sie messen würdenWie viele Dokumente laut Protokoll jede Schwelle und Regel ohne menschliche Prüfung passieren.
Ausnahmequote und GründeWarum sie zähltZeigt, ob Sonderfälle auf unscharfe Scans, Lücken im Dokument oder überholte Regeln zurückgehen.Wie wir sie messen würdenUmfang der Prüfliste nach Begründungscode, je Kanal und Dokumenttyp.
Genauigkeit pro FeldWarum sie zähltEntscheidend dafür, ob spätere Bescheide und Überweisungen auf richtigen Daten beruhen.Wie wir sie messen würdenPrecision und Recall pro Feld auf einem vereinbarten, gekennzeichneten Testdatensatz, bei jeder neuen Version erneut gemessen.
BearbeitungszeitWarum sie zähltHält fest, wie viel Arbeit wegfällt und wie viel sich in die Prüfliste verlagert.Wie wir sie messen würdenDauer zwischen Eingang und Übergabe sowie tatsächliche Bearbeitungsminuten pro Sonderfall, abgeleitet aus den Zeitstempeln.

Ziele werden erst nach einer Ausgangsmessung festgelegt.

Einführung

So würden wir einführen

  1. Phase 01

    Analyse und Ausgangsbasis

    Wir beschränken uns auf zwei oder drei Dokumentarten und einen Kanal, erfassen Mengen und häufige Fehlerbilder und bauen aus anonymisierten Originalen einen Testbestand, auf Wunsch in jeder Sprache, in der Ihre Post eintrifft.

    Abschlusskriterien

    • Felder, Regeln und Qualitätskriterien vereinbart
    • Ausgangsbasis gemessen
    • Datenschutz-Folgenabschätzung begonnen
  2. Phase 02

    Pilot im Schattenbetrieb

    Das System liest aus und prüft parallel zum heutigen Prozess; die Mitarbeitenden arbeiten wie bisher und vergleichen.

    Abschlusskriterien

    • Feldgenauigkeit erfüllt die vereinbarten Kriterien
    • Schwellen pro Feld festgelegt
    • Prüfende am Prüfarbeitsplatz geschult
  3. Phase 03

    Kontrollierter Betrieb

    Für die pilotierten Dokumenttypen läuft die Verarbeitung ohne Eingriff, automatisch freigegebene Fälle werden stichprobenartig kontrolliert.

    Abschlusskriterien

    • Stichproben zeigen keine unvertretbaren Fehler
    • Betriebshandbuch und Monitoring übergeben
    • Rückfallweg getestet
  4. Phase 04

    Ausbau

    Weitere Dokumenttypen, Kanäle und Sprachen, jeweils erst nach bestandener Prüfung am selben Testmaßstab.

    Abschlusskriterien

    • Testdatensatz für jeden neuen Typ
    • Verantwortung liegt bei Ihrem Team

Wo es passt

  • Staat & Gemeinden

    Anträge von Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen mit Anlagen auf Französisch, Deutsch oder Englisch, ob über MyGuichet.lu oder auf Papier eingereicht, für eine Verwaltung oder eine Gemeinde.

  • Finanzsektor

    KYC-Unterlagen bei Banken, Investorendokumente bei Fondsverwaltern und Schadenunterlagen bei Versicherern, mit Vier-Augen-Prüfung ab einem festgelegten Betrag.

  • Gesundheitswesen & Life Sciences

    Ärztliche Überweisungen, Abrechnungsformulare und Zertifikate von Lieferanten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, mit strengem Zugriff nach Rolle.

  • Fertigung & Industrie

    Lieferscheine, Konformitätserklärungen und Zollpapiere für Lieferungen in die Nachbarländer der Großregion, abgeglichen mit den Bestellungen.

Beispiel zur Veranschaulichung

Investorenunterlagen bei einer Fondsadministration

Ausgangslage
Eine Fondsadministration in Luxemburg erhält Zeichnungsscheine, Ausweiskopien und Nachweise von Investoren als PDF, Scan oder E-Mail-Anhang, auf Französisch, Deutsch und Englisch, in mehreren Postfächern.
System
Ein gemeinsamer Eingang trennt die Sendungen, erkennt Dokumenttyp und Sprache und liest die vereinbarten Felder aus. Die Werte werden mit den Investorenstammdaten und den Vorgaben der jeweiligen Fondsdokumentation abgeglichen.
Menschliche Kontrolle
Unterlagen mit unsicheren Feldern, abweichenden Namen oder fehlenden Nachweisen warten in einer Prüfliste beim Onboarding-Team; über die Annahme eines Investors entscheidet die Compliance-Abteilung.
Was wir messen würden
Durchlaufquote je Dokumenttyp und Kanal, Ausnahmegründe und Feldgenauigkeit auf einem gekennzeichneten Testdatensatz.

Luxemburg

Eine Rechnung, drei Sprachen, vier Länder

Ein Unternehmen in Luxemburg erhält denselben Dokumenttyp oft aus Luxemburg, Deutschland, Frankreich und Belgien, in unterschiedlicher Sprache, Gestaltung und Form. Wir entwerfen eine gemeinsame Eingangs- und Ausleseschicht mit Schemata und Regeln je Land, damit ein französisches Formular, ein deutscher Lieferschein und eine Luxemburger Rechnung denselben kontrollierten Weg nehmen.

Wer an öffentliche Auftraggeber in Luxemburg liefert, schickt Rechnungen seit dem 18. März 2023 strukturiert und nur über Peppol oder MyGuichet.lu, die XRechnung eingeschlossen. Solche Rechnungen brauchen keine Auslesung mehr. Fließen ausgelesene Daten in Entscheidungen über Personen ein, planen wir mit Blick auf DSGVO und KI-Verordnung: dokumentierte Verarbeitung, Prüfung durch Menschen und Protokolle, denen Ihre Revision folgen kann.

Fragen zur Dokumenten­verarbeitung

Wie zuverlässig liest das System die Felder aus?

Eine Zusage ohne Ihre Dokumente wäre unseriös, also messen wir. Grundlage ist ein Satz anonymisierter Originale aus Ihrem Haus, für den wir Precision und Recall Feld für Feld ausweisen. Fehler bleiben möglich, auch bei guten Modellen. Genau dafür gibt es die Prüfliste: Ein unsicheres Feld wartet auf eine Person, statt in die Fachsoftware durchzurutschen.

Kommt es mit Handschrift, schlechten Scans und mehreren Sprachen zurecht?

Handschriftliche Formulare und schwache Scans lassen sich lesen, allerdings mit geringerem Vertrauenswert, sodass mehr davon in der Prüfliste landen. Dokumente auf Französisch, Deutsch und Englisch werden zuerst nach Sprache erkannt und erhalten dann das passende Schema und die passenden Regeln. Ob bei Ihnen auch Schreiben auf Luxemburgisch eingehen und wie gut sie erkannt werden, prüfen wir an Ihren Beispielen, bevor wir etwas zusagen.

Wir haben bereits OCR oder eine Erfassungslösung. Muss sie ersetzt werden?

Nicht unbedingt. Leistet Ihre heutige Erfassung gute Arbeit, setzen wir Regelprüfung, Prüfliste und Übergabe daran an. Modellgestütztes Auslesen kommt nur für Dokumentarten hinzu, bei denen es einen messbaren Nutzen hat.

Entscheidet das System über Anträge oder Schadenfälle?

Nein, seine Aufgabe endet bei aufbereiteten, geprüften Daten. Was rechtliche oder finanzielle Folgen hat, entscheiden Mitarbeitende Ihrer Sachbearbeitung, so wie es Art. 22 DSGVO und Ihre Hausregeln verlangen.

Wo werden die Dokumente verarbeitet und gespeichert?

In der Cloud-Region oder dem Rechenzentrum Ihrer Wahl, auf Wunsch mit Daten in der EU. Jeden Verarbeitungsschritt, auch einen externen Modelldienst, dokumentieren wir so, dass die Datenschutzbeauftragten Ihres Hauses ihn vor dem Start bewerten können.

Womit fängt man sinnvollerweise an?

Mit einem Dokumenttyp, der in großer Zahl eingeht und klaren Regeln folgt, zum Beispiel Lieferantenrechnungen oder ein einzelnes Antragsformular. Daran bewähren sich Ablauf, Prüfansicht und Messung, bevor weitere Typen dazukommen. Mehr dazu in unserer Arbeitsweise.

Ihre Dokumentenflüsse besprechen

Nennen Sie uns zwei oder drei Dokumentarten und die Zielsysteme. Wir skizzieren, wie eine erste Version für Ihre Sprachen und Länder konkret aussähe.