Bereits anwendbar
Ökodesign-Verordnung: ESPR mit Produktpass-Rahmen in Kraft
Konkrete Anforderungen kommen je Produktgruppe.
Fertigung & Industrie
Für Industriebetriebe und Zulieferer in Luxemburg, die auch für Kunden in Deutschland, Frankreich oder Belgien fertigen, verbinden wir IT und OT, ohne die Steuerungsebene anzutasten, werten Prozessdaten für Qualitätssicherung und Wartung aus, stellen dem Service das nötige Wissen an der Anlage bereit und strukturieren die Produktangaben, die das neue EU-Produktrecht fordert.
Für Produktionsbetriebe und Zulieferer in Luxemburg und der Großregion mit Standorten oder Abnehmern in mehreren Staaten, mehrsprachigen Belegschaften und dem Anspruch, alles in einer Sicht zu steuern.

1. Januar 2026
CBAM: endgültige Phase
Für Importe betroffener Waren endet die Übergangsphase mit ihren reinen Berichten.
12. September 2026
Datenzugang ab Werk
Neu in Verkehr gebrachte vernetzte Produkte müssen ihren Nutzern die erzeugten Daten zugänglich machen.
11. Dezember 2027
Cyber Resilience Act voll anwendbar
Ohne sicheres Design und geregelten Umgang mit Schwachstellen gibt es für Produkte mit digitalen Elementen kein CE-Zeichen mehr.
Ob Data Act, CRA, Ökodesign oder Batteriepass: Die Konstruktion muss heute Datenzugang, Sicherheitsupdates und digitale Pässe mitliefern, egal ob die Ware in Luxemburg bleibt oder über die Grenze geht.
Analysen in der Cloud brauchen Daten aus der Produktion, während SPS und Leitsysteme nicht ausfallen dürfen. Mehrere Industriezweige fallen unter NIS2, in Luxemburg unter das Gesetz vom 5. Mai 2026; für Zonen und Übergänge hat sich die Sprache der IEC 62443 durchgesetzt.
Wer seit Jahrzehnten an einer Anlage steht, weiß mehr als jede Dokumentation. Dieses Erfahrungswissen auffindbar und in mehreren Sprachen zu sichern, ist für viele Werksleitungen dringend geworden, zumal Belegschaften aus der ganzen Großregion zusammenkommen.
Für CBAM und Nachhaltigkeitsberichte zählen Verbrauchs-, Emissions- und Stoffdaten je Werk und Artikel. Am besten werden sie ein einziges Mal erhoben und dann in jedem Bericht verwendet.
QuelleVerordnung (EU) 2023/956
MES und ERP sind über viele einzelne Direktschnittstellen gekoppelt.
Wir ersetzen das Geflecht durch einen Unified Namespace über MQTT und OPC UA, strukturiert nach ISA-95. Anlagen, MES und ERP senden und beziehen ihre Daten dort, ohne paarweise verbunden zu sein.
Qualitätsprüfung und Wartung führen jeweils eigene Datenbestände.
Auf einer operativen Datenplattform kommen Prozesswerte, Prüfergebnisse und Wartungshistorie samt Kontext zusammen, als Grundlage für Analysen, die in der Technik akzeptiert werden. Prognosen liefern wir nur mit belegter Trefferquote.
Im Service geht viel Zeit für die Suche in Handbüchern und Einsatzberichten verloren.
Ein Wissensassistent für den Service, gespeist aus Handbüchern, Arbeitsanweisungen und früheren Einsätzen, der auf Deutsch, Französisch oder Englisch antwortet und Dokument und Revisionsstand nennt.
Für vernetzte Erzeugnisse kommen CRA und Data Act zugleich.
Abgesicherte Update-Ketten, Software-Stücklisten (SBOM), ein Prozess für Schwachstellen und beschriebene Schnittstellen für den Datenzugang, fest eingebaut in die Produktplattform.
Nachweise zur Produktkonformität stecken in den Systemen Dutzender Zulieferer.
Per EDI oder API gelangen die Angaben der Zulieferer in ein gemeinsames Produktdatenmodell. Daraus entstehen später Produktpass, Batteriepass und CBAM-Meldung.
Aufträge, Lieferscheine und Prüfzeugnisse werden von Hand erfasst, mal deutsch, mal französisch.
Die Dokumentenverarbeitung erfasst Geschäftspapiere und Konformitätsnachweise in beiden Sprachen und gleicht sie ab; bei Abweichungen entscheidet ein Mensch vor der Buchung im ERP.
Wir lassen die ISA-95-Hierarchie, wie sie ist. Über der Zonengrenze macht ein Unified Namespace die Daten aus der Produktion für Analysen, Wissensassistenten und Konformitätsdienste verfügbar.
Nur der Namespace führt Daten über die Zonengrenze; oberhalb verwenden alle Dienste dieselbe Quelle.
Dargestellt sind die fünf ISA-95-Ebenen. Ganz oben steht Ebene 4, das ERP (SAP S/4HANA oder Odoo) für Planung und Logistik. Darunter folgen Ebene 3 mit MES, Qualität und Instandhaltung, Ebene 2 mit SCADA und Bedienoberflächen, Ebene 1 mit SPS und Antrieben und zuunterst Ebene 0, der physische Prozess mit Sensoren, Maschinen und Linien.
Zwischen Ebene 4 und dem Rest verläuft eine Zonengrenze gemäß IEC 62443.
Von den Ebenen 1 bis 4 gelangen Daten per MQTT und OPC UA in einen Unified Namespace, der wiederum eine operative Datenplattform versorgt, auf der Qualitäts- und Instandhaltungsanalysen, ein Wissensassistent für Service und Technik und die Konformitätsdaten der Produkte einschließlich des digitalen Produktpasses aufsetzen.
Lesender Zugriff genügt für Auswertungen und Assistenten. Eingriffe in die Fertigung gehen nur über das MES und nur mit Bestätigung am Leitstand.
Segmente nach IEC 62443; zwischen Produktions- und Büronetz gibt es nur definierte Übergänge.
Jedes Modell zeigt, wie treffsicher es nachweislich ist und wo es unsicher wird. Reichen die Daten nicht, empfehlen wir keine Prognose.
ERP, Produktpass und Reporting greifen auf dieselben Stamm- und Materialdaten zu, nicht auf drei getrennte Excel-Listen.
Zwischen 2024 und 2027 kommen Produkt-, Daten- und Berichtspflichten Schlag auf Schlag. Weitere Termine für einzelne Produktgruppen folgen aus der Ökodesign-Verordnung.
Bereits anwendbar
Konkrete Anforderungen kommen je Produktgruppe.
Bereits anwendbar
Betrifft unter anderem Maschinen-, Elektronik- und Fahrzeugbau; in Luxemburg seit dem 10. Mai 2026 über das Gesetz vom 5. Mai 2026.
Bereits anwendbar
Anspruch auf die Daten vernetzter Geräte.
Bereits anwendbar
Bereits anwendbar
Wer früher zur zweiten Welle gehörte und groß genug bleibt, berichtet erstmals für 2027.
Bereits anwendbar
Meldung bei aktiv ausgenutzten Lücken und schweren Sicherheitsvorfällen.
Bereits anwendbar
Stand: 2. Oktober 2026
Steht bevor
Auch für softwarebasierte und vernetzte Sicherheitsfunktionen.
Steht bevor
Gilt für Industrie-, Elektrofahrzeug- und LV-Batterien im Anwendungsbereich.
Steht bevor
Diese Regelwerke bestimmen Produkt-, Werks- und Datenvorhaben am häufigsten; dazu jeweils, was sie für Entwicklung und Technik bedeuten.
Gedacht als Grundlage für Planungsgespräche, nicht als Rechtsrat. Was für ein bestimmtes Produkt gilt, ergibt sich erst aus delegierten Rechtsakten und harmonisierten Normen. Stand der Daten: 2. Oktober 2026.
Hersteller von Produkten mit digitalen Elementen für den EU-Markt schulden ein sicheres Design, Sicherheitsupdates während der gesamten Supportdauer und ein geordnetes Schwachstellenmanagement. Die Meldepflichten gelten seit dem 11. September 2026, der Rest folgt am 11. Dezember 2027.
Sichere Entwicklung, SBOM und Update-Kette gehören damit zum Produkt. Wir verankern sie in Ihrer Plattform und Ihrem Release-Prozess.
QuelleVerordnung (EU) 2024/2847, EUR-Lex (öffnet externe Website)
Wer ein vernetztes Gerät oder einen zugehörigen Dienst nutzt, hat Anspruch auf die erzeugten Daten und darf sie Dritten geben. Für Geräte, die seit dem 12. September 2026 neu auf den Markt kommen, muss der Zugang schon in der Konstruktion angelegt sein.
Dafür braucht es dokumentierte Datenschnittstellen und passende Vertragsklauseln. Wir liefern die Technik und unterstützen bei den Klauseln.
QuelleVerordnung (EU) 2023/2854, EUR-Lex (öffnet externe Website)
Die ESPR schafft den Rahmen, innerhalb dessen die EU Anforderungen an Produkte und ihren digitalen Pass festlegt. Die Details kommen Produktgruppe für Produktgruppe über delegierte Rechtsakte.
Hält Ihr Produktdatenmodell Material-, Herkunfts- und Reparaturangaben schon vor, wird jeder neue delegierte Rechtsakt zur Zuordnungsaufgabe und nicht zum neuen System.
QuelleVerordnung (EU) 2024/1781, EUR-Lex (öffnet externe Website)
Sie ersetzt am 20. Januar 2027 die bisherige Maschinenrichtlinie und regelt erstmals ausdrücklich Sicherheitsfunktionen in Software, vernetzte Anlagen und die Absicherung sicherheitskritischer Programme gegen Eingriffe.
Sicherheitsrelevante Software braucht nachvollziehbare Anforderungen und ein strenges Change-Management. Bei uns bleibt sie strikt getrennt von Analysen und Assistenten.
QuelleVerordnung (EU) 2023/1230, EUR-Lex (öffnet externe Website)
Betroffen ist unter anderem, wer Medizinprodukte, Elektronik und Computer, Elektroausrüstung, Maschinen oder Fahrzeuge herstellt. Diese Unternehmen müssen Risiken steuern, Vorfälle melden und ihre Lieferkette absichern. In Luxemburg gilt dafür das Gesetz vom 5. Mai 2026, mit dem ILR als zuständiger Behörde für die meisten Sektoren und einer Meldefrist von 24 Stunden.
OT-Sicherheit, Netztrennung und Vorfallprozesse werden zum Thema der Geschäftsleitung. Unsere IT/OT-Integration setzt sie von Beginn an voraus.
QuelleRichtlinie (EU) 2022/2555, EUR-Lex (öffnet externe Website)
Das CO2-Grenzausgleichssystem (CBAM) ist für betroffene Importe am 1. Januar 2026 in den Regelbetrieb gegangen. Bei der CSRD hat das Omnibus-Paket von 2026 den Anwenderkreis auf sehr große Unternehmen verkleinert und die Startjahre verschoben.
Messen Sie Emissionen, Energie und Materialeinsatz direkt dort, wo sie entstehen, und dokumentieren Sie den Weg der Zahl so, dass ein Wirtschaftsprüfer ihn nachgehen kann.
QuelleVerordnung (EU) 2023/956, EUR-Lex (öffnet externe Website)
Wer an der Maschine steht, fragt auf Deutsch, Französisch oder Englisch und bekommt Handbuchstelle, Arbeitsanweisung und vergleichbare frühere Reparaturen samt Quelle.
Prüfzeugnisse und Stoffdeklarationen der Zulieferer werden ausgelesen, gegen die Bestellung geprüft und der Charge zugeordnet.
Kundenaufträge und Lieferscheine aus Deutschland, Frankreich und Belgien werden ausgelesen und geprüft, bevor sie ins ERP gehen; jede Abweichung bestätigt ein Mensch.
Das bestehende MES bekommt eine dokumentierte API-Schicht; dahinter wird es schrittweise abgelöst, während die Linien weiterlaufen.
Händler und Endkunden ermitteln Teilenummer und Lieferbarkeit selbst; braucht es eine technische Beurteilung, geht die Anfrage an das Serviceteam.
SAP S/4HANA als Konzernsystem für Produktion und Supply Chain, etwa bei Gruppen mit Gesellschaften in Luxemburg und Deutschland; MES und Werksdaten kommen über den Namespace hinzu.
Odoo für die Produktion in kleineren Werken und Töchtern, oft als zweite Ebene unter einem SAP der Zentrale.
Rahmenverträge, Händlernetze und Außendienst, verknüpft mit installierter Basis und Servicehistorie.
Die Partnerstufen sind die von FromNine. Produktnamen sind Marken ihrer jeweiligen Inhaber.
Luxemburg
Wer in Luxemburg produziert und mit Kunden, Lieferanten oder Schwesterwerken in Deutschland, Frankreich und Belgien zusammenarbeitet, hat es mit mehreren MES, ERP-Instanzen und Arbeitssprachen zu tun. Für jedes dieser Werke gelten dieselben EU-Produktregeln: CRA, Data Act, ESPR.
Für die Cybersicherheit gilt in Luxemburg das Gesetz vom 5. Mai 2026 (loi du 5 mai 2026); das Institut Luxembourgeois de Régulation (ILR) ist für die meisten Sektoren zuständig und betreibt das Portal für die Registrierung.
Unser Ansatz: ein einheitliches Informationsmodell und ein Integrationsbaukasten, den jedes Werk übernimmt, wenn es so weit ist, dazu Serviceinhalte auf Deutsch, Französisch und Englisch für die Belegschaft.
Standardmäßig nein. Wir lesen Daten aus dem Namespace. Soll sich in der Fertigung etwas ändern, geschieht das über das MES oder durch Ihre Automatisierer, bestätigt am Leitstand und mit dokumentierter Änderung.
Manchmal. Entscheidend sind Ausfallmuster, Messtechnik und Datenhistorie. Erst prüfen wir, dann zeigen wir Trefferquote und Unsicherheit; wo kein Modell zuverlässig wäre, empfehlen wir einfache Zustandsregeln.
Für Produktionsdaten MQTT und OPC UA, als Modell ISA-95, für die Segmentierung IEC 62443 und für Geschäftspartner in Luxemburg und den Nachbarländern EDI oder APIs.
Die technische: sichere Entwicklung, SBOM, ein Eingang für Schwachstellenmeldungen und eine Update-Kette in Ihrer Produktplattform. Die Konformitätsbewertung und die juristische Einordnung übernehmen Sie, falls erforderlich mit einer benannten Stelle.
Ja, ein zweistufiges ERP ist verbreitet, etwa mit der Zentrale in Deutschland und einem Werk in Luxemburg oder umgekehrt. Gemeinsam klären wir, welches System welche Stammdaten und Belege führt, und koppeln beide so, dass die Konzernzahlen zusammenpassen.
Geht es um Daten aus der Produktion, um CRA-taugliche Geräte oder um Wissen für den Service? Beginnen Sie klein: eine Fertigungslinie, ein Erzeugnis oder ein Werk.