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Assistenz für Bürger- und Kunden­service

Schneller zur Antwort, und ein Mensch bleibt in Reichweite.

Wir fangen bei denen an, die antworten: Antwortvorschläge, Dossierkontext und Zusammenfassungen für die Mitarbeitenden im Servicecenter. Selbstbedienung kommt erst dort dazu, wo sie sicher ist, mit festen Grenzen und einer Übergabe, bei der das ganze Gespräch mitgeht.

Für Serviceteams in Luxemburg, die Menschen auf Deutsch, Französisch und Englisch, oft über Landesgrenzen hinweg, und auf allen Kanälen zugleich antworten.

Typische Nutzergruppen
  • Servicecenter-Teams
  • Teamleitungen
  • Bürgerinnen, Bürger und Kunden
  • Wissens­verantwortliche
Beispielhafter Ablauf
  1. 01Anfrage über jeden KanalSystem
  2. 02Anliegen und KontextSystem
  3. 03An eine Fachkraft übergebenPerson
  4. 04Antwort und nächsten Schritt entwerfenAgent
  5. 05Servicekraft prüft und versendetPerson
  6. 06Dokumentieren und abschließenSystem
  7. 07QualitätsprüfungPerson
Ob Anruf, Chat oder Brief: Jede Anfrage durchläuft zuerst eine Erkennung von Thema, Sprache und Sensibilität, dann wird das passende Dossier geladen. Sensible oder unbekannte Themen wandern samt Kontext zu einer Fachkraft. Alle übrigen bekommen einen Antwortvorschlag mit möglichen Folgeschritten, den eine Servicekraft anpasst und abschickt. Das CRM hält jeden Kontakt fest, Stichproben sichern die Qualität.

Vorher und nachher

Was sich im Arbeitsalltag ändert

  1. Heute

    Heute: Suchen, während jemand wartet

    Für eine einzige Frage wechselt die Servicekraft zwischen CRM, Fachsoftware, Wissensdatenbank und alten Mails.

    Mit dem System

    Mit dem System: Kontext vor dem ersten Wort

    Dossierstand, letzte Kontakte und passende Wissensartikel stehen auf dem Bildschirm, bevor die Begrüßung gesprochen ist.

  2. Heute

    Heute: Nacharbeit frisst den Tag

    Nach jedem Kontakt folgen Minuten für Zusammenfassung und Kategorien, oft aus dem Gedächtnis.

    Mit dem System

    Mit dem System: Entwürfe statt Entscheidungen

    Der Assistent schreibt Antwort und Zusammenfassung vor; die Servicekraft ändert, verschickt und behält die Verantwortung.

  3. Heute

    Heute: Chatbots als Sackgasse

    Ein Chatbot mit festem Skript wiederholt sich, sobald die Frage nicht passt. Am Telefon landet man danach gereizt und erklärt alles von vorn.

    Mit dem System

    Mit dem System: Kein toter Punkt

    Stößt die Selbstbedienung an ihre Grenzen oder verlangt jemand einen Menschen, übernimmt eine Person mit dem gesamten Verlauf und dem erkannten Anliegen.

  4. Heute

    Heute: Eine Warteschlange pro Sprache

    Deutsch, Französisch und Englisch laufen in getrennten Schlangen, und wie lange man wartet, hängt davon ab, wer gerade Dienst hat.

    Mit dem System

    Mit dem System: Mehrsprachig von Anfang an

    Wer auf Französisch schreibt, erhält den Vorschlag auf Französisch, wer auf Deutsch fragt, auf Deutsch; die Servicekraft liest jeden Text vor dem Versand.

Workflow

So läuft der Ablauf

Am Start steht die Zuarbeit: Vorschlag vom System, Versand durch einen Menschen. Erst danach öffnen wir eng begrenzte Themen für die Selbstbedienung, mit identischen Kontrollen und identischer Übergabe.

Beispielhafter Ablauf

7 Schritte · 2 menschliche Prüfungen

HEIKEL, KOMPLEX ODER NICHT ABGEDECKT01SYSTEMAnfrage über jeden Kanal02SYSTEMAnliegen und Kontext03PERSONAn eine Fachkraft übergebenMENSCHLICHE PRÜFUNG04AGENTAntwort und nächsten Schrittentwerfen05PERSONServicekraft prüft und versendetMENSCHLICHE PRÜFUNG06SYSTEMDokumentieren und abschließen07PERSONQualitätsprüfung

Legende

  • System
  • Agent
  • Person
  • Menschliche Prüfung
  • Ausnahmepfad

Serviceassistenz: Beispielablauf mit Übergabepfad

Diagramm als Text lesen

Im Regelfall folgt auf die eingehende Anfrage die Erkennung von Thema und Kontext, danach der Vorschlag des Assistenten und schließlich die Servicekraft, die ihn kontrolliert und abschickt. Zum Schluss steht der Kontakt im CRM, und ein Teil davon geht in die Stichprobe.

Der menschliche Kontrollpunkt im Regelfall: Kein Vorschlag und keine Aktion verlässt das Haus, ohne dass eine Person sie gelesen und bestätigt hat.

Gilt eine Anfrage nach der Erkennung als sensibel, schwierig oder außerhalb des Umfangs, zweigt sie zu einer Fachkraft ab, die den gesamten Kontext erhält. Erfasst wird sie danach wie jede andere im CRM.

  1. Schritt 1: Anfrage über jeden KanalSystem

    Telefon mit Live-Transkription, Chat, E-Mail, Portalnachrichten und eingescannte Briefe kommen in einer Warteschlange zusammen. Wo es das Anliegen erfordert, meldet sich die Person über das Portal an, etwa mit LuxTrust oder dem luxemburgischen eID-Ausweis.

  2. Schritt 2: Anliegen und KontextSystem

    Thema, Sprache und Eile werden bestimmt. Beschwerden, Hinweise auf eine Notlage oder laufende Rechtsstreitigkeiten erhalten eine Markierung, weil sie stets zu einem Menschen gehören. Den aktuellen Stand des Dossiers liefern abgesicherte Schnittstellen.

  3. Schritt 3: An eine Fachkraft übergebenPerson

    Heikle, komplexe oder nicht abgedeckte Anliegen gehen mit Transkript, erkanntem Anliegen und Dossierdaten an eine spezialisierte Warteschlange. Niemand muss seine Geschichte zweimal erzählen.

    Ausnahmepfad: Heikel, komplex oder nicht abgedeckt· Zurück zu Schritt 6

    Menschliche Prüfung

    Weder Rechtsauskünfte noch Entscheidungen über Ansprüche gehören zu den Aufgaben des Assistenten. Die Regeln für die Weitergabe bestimmt die Serviceleitung, nicht das Modell.

  4. Schritt 4: Antwort und nächsten Schritt entwerfenAgent

    Grundlage sind nur geprüfte Wissensartikel. Der Vorschlag ist leicht verständlich formuliert, auf Deutsch, Französisch oder Englisch je nach Anfrage, und enthält mögliche Folgeschritte aus einem festen Katalog, etwa Terminvergabe, neue Anschrift oder Zwischenstand.

  5. Schritt 5: Servicekraft prüft und versendetPerson

    Text anpassen, Folgeschritte annehmen oder ablehnen, abschicken: Die Antwort geht über denselben Weg zurück, auf dem die Anfrage eintraf.

    Menschliche Prüfung

    Ohne Freigabe durch einen Menschen geht nichts hinaus und wird keine Aktion ausgeführt. Änderungen am Entwurf fließen in die Verbesserung der Vorschläge ein.

  6. Schritt 6: Dokumentieren und abschließenSystem

    Kurzfassung, Anlass und Ausgang werden ins CRM oder die Fachsoftware geschrieben, der Verlauf bleibt so lange gespeichert, wie es die vereinbarte Regel vorsieht.

  7. Schritt 7: QualitätsprüfungPerson

    Teamleitungen sehen sich Stichproben von Gesprächen und Entwürfen an, markieren Probleme und aktualisieren Wissensartikel. Jede Änderung muss vor dem Release den Testsatz bestehen.

Komponenten

Was wir bauen würden

  1. Kanal- und Telefonie­anbindung

    Verbindungen zur Servicecenter-Plattform, zu Chat, E-Mail und Portal, Live-Transkription für Anrufe und ein einziger Gesprächsverlauf über alle Kanäle.

    Umgesetzt durchIntegrationen & APIs

  2. Erkennung von Anliegen, Sprache und Risiko

    Bestimmt Thema, Sprache und Eile jeder Anfrage und enthält die Liste der Themen, die zwingend eine Person bearbeitet.

    Umgesetzt durchKI-Engineering & generative KI

  3. Entwurfs­assistent mit begrenzten Werkzeugen

    Belegte Antwortentwürfe aus freigegebenem Wissen und eine kleine Auswahl vorbereitbarer Aktionen, die jeweils eine menschliche Freigabe brauchen.

    Umgesetzt durchKI-Agenten & Automatisierung

  4. Bausteine für den Service­arbeitsplatz

    Bereiche in der vorhandenen Servicekonsole für Kontext, Entwürfe, Zusammenfassungen und Übergabe, damit alles auf einem Bildschirm bleibt.

    Umgesetzt durchUnternehmenssoftware & SaaS

  5. Wissen in verständlicher Sprache

    Wissensartikel, einmal gepflegt, auf Lesbarkeit geprüft und in jeder Servicesprache verfügbar, in Luxemburg meist Deutsch, Französisch und Englisch.

    Umgesetzt durchDaten & Analytics

  6. Protokollierung und Qualitäts­werkzeuge

    Verläufe mit festen Löschfristen, Stichprobenauswahl für die Teamleitung und ein Test der Vorschläge vor jeder neuen Version.

    Umgesetzt durchKI-Engineering & generative KI

Integrationen

Eingänge und Schnittstellen

Eingänge und Kanäle

  • Telefonie und Gesprächsaufzeichnungen
  • Webchat und Messaging
  • E-Mail und Kontaktformulare
  • Bürger- oder Kundenportal
  • Eingescannte Briefe
  • Anmeldung mit LuxTrust, eID-Ausweis oder Portalkonto

Kern der Lösung

Serviceassistenz

Angebundene Systeme

  • Salesforce Service Cloud und Public Sector SolutionsPlattformSalesforce
  • SAP-Kunden- und AbrechnungsdatenPlattformSAP
  • Fachsoftware für Dossiers und Termine
  • Wissensdatenbank
  • Servicecenter-Plattform

Kontrollen

Eingebaute Kontrollen

Zugriffsgrenzen

Erst wenn sich jemand angemeldet hat, holt das System Daten, und zwar ausschließlich zu dieser einen Person. Was der Assistent vorbereiten darf, steht auf einer knappen Liste mit eigener Berechtigung je Aktion; direkt in Stammdaten schreiben kann er nicht.

Menschliche Prüfung

Solange der Assistent nur zuarbeitet, geht keine Antwort und keine Aktion ohne das Okay einer Servicekraft hinaus. Für die Selbstbedienung ist schriftlich geregelt, wann sie abgibt: bei sensiblen Themen, unsicherer Erkennung, mehrfach gestellten Fragen oder sobald jemand nach einer Person fragt.

Der Assistent erteilt keine Rechtsberatung und entscheidet weder über Ansprüche noch über Leistungen oder Schadenfälle.

Nachvollziehbarkeit

Im Protokoll stehen Verlauf, Vorschlag, Korrekturen, angebotene und tatsächlich ausgeführte Aktionen, jeweils mit Modell- und Promptstand. Beschwert sich jemand, ist der Hergang lückenlos rekonstruierbar.

Datenschutz

Wie lange Mitschriften und Logs liegen bleiben, bestimmen Ihre Datenschutzbeauftragten mit uns. Für Statistiken werden Namen und andere Personendaten unkenntlich gemacht, und externe Modelle lernen nie aus ihnen.

KI-Transparenz

Wie es die KI-Verordnung verlangt, erfahren Menschen, wenn sie mit einem KI-System sprechen, und können jederzeit eine Person verlangen. Antworten, die Mitarbeitende auf Basis eines Entwurfs verschicken, bleiben Kommunikation Ihrer Organisation.

Kennzahlen

Woran wir den Erfolg messen würden

Die Kennzahlen legen wir in der Analysephase fest und vergleichen sie mit denselben Warteschlangen vor Einführung des Assistenten.

Woran wir den Erfolg messen würden
KennzahlWarum sie zähltWie wir sie messen würden
Lösung beim ersten KontaktWarum sie zähltDas deutlichste Zeichen, dass jemand bekommen hat, was er brauchte, ohne sich erneut melden zu müssen.Wie wir sie messen würdenErneute Meldungen in derselben Sache binnen einer festgelegten Frist, ausgewertet im CRM.
NachbearbeitungszeitWarum sie zähltBei Zusammenfassung und Kategorisierung spart Assistenz Aufwand, ohne das Gespräch selbst zu verändern.Wie wir sie messen würdenNacharbeitszeit pro Kontakt aus der Servicecenter-Plattform, nach Warteschlange und Kanal.
Qualität der ÜbergabeWarum sie zähltGut übergeben heißt: Die Fachkraft kann sofort weitermachen.Wie wir sie messen würdenWie die Fachkräfte die mitgelieferten Informationen beurteilen und wie oft sie trotzdem zurückrufen müssen, weil etwas fehlt.
ZufriedenheitWarum sie zähltTempo nützt wenig, wenn sich jemand nicht gehört fühlt.Wie wir sie messen würdenKurzbefragungen nach dem Kontakt und Beschwerdethemen, verglichen nach Kanal und Sprache.

Ziele werden erst nach einer Ausgangsmessung festgelegt.

Einführung

So würden wir einführen

  1. Phase 01

    Analyse

    Wir sichten, warum Menschen sich melden, über welche Wege, in welchen Sprachen und mit welchen Systemen dahinter. Ausgewählt werden häufige, risikoarme Themen; gleichzeitig steht fest, was grundsätzlich eine Person übernimmt.

    Abschlusskriterien

    • Anliegen und Übergaberegeln vereinbart
    • Ausgangswerte je Warteschlange gemessen
    • Datenschutzprüfung begonnen
  2. Phase 02

    Pilot mit unterstützten Antworten

    Kontextbereiche, Entwürfe und Zusammenfassungen für ein Team auf einem oder zwei Kanälen. Verschickt wird ausschließlich von Mitarbeitenden.

    Abschlusskriterien

    • Entwurfsqualität erfüllt die vereinbarten Kriterien
    • Team geschult und nach Rückmeldung gefragt
    • Protokollierung und Aufbewahrung eingerichtet
  3. Phase 03

    Kontrollierte Selbstbedienung

    Einige festgelegte Themen beantwortet das System selbst im Chat oder Portal; schwierige Fälle gehen mit dem bisherigen Verlauf an das bekannte Team.

    Abschlusskriterien

    • Übergabe von Anfang bis Ende getestet
    • Hinweis auf den KI-Einsatz umgesetzt
    • Abschlussquote der Selbstbedienung mit Beschwerden abgeglichen
  4. Phase 04

    Ausbau

    Weitere Anliegen, Kanäle und Sprachen, jeweils nach derselben Prüfung am Testsatz.

    Abschlusskriterien

    • Verantwortung beim Serviceteam
    • Regelmäßige Qualitätsprüfung läuft

Wo es passt

  • Staat & Gemeinden

    Fragen an eine Gemeinde oder Verwaltung zu Anträgen, Genehmigungen und Leistungen, mit Statusabfrage nach sicherer Anmeldung und verständlichen Antworten auf Deutsch und Französisch.

  • Finanzsektor

    Versicherer: Auskünfte zu Policen und Schäden nur nach sicherer Anmeldung; Beschwerden und Menschen in einer schwierigen Lage übernimmt immer eine Fachkraft.

  • Gesundheitswesen & Life Sciences

    Fragen zu Terminen, Abrechnung und Verwaltung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen; medizinische Fragen gehen immer an Fachpersonal.

Beispiel zur Veranschaulichung

Personalfragen von Grenzgängerinnen und Grenzgängern

Ausgangslage
Ein großer Arbeitgeber in Luxemburg beschäftigt viele Mitarbeitende, die in Deutschland, Frankreich oder Belgien wohnen. Das Personalteam beantwortet Fragen zu Lohnabrechnung, Abwesenheiten und Bescheinigungen auf Deutsch, Französisch und Englisch, getrennt nach Sprache, und verbringt viel Zeit mit Nacharbeit.
System
Der Assistent entwirft Antworten und Zusammenfassungen in der Sprache der Anfrage aus einer gemeinsamen Wissensbasis, direkt in der vorhandenen Servicekonsole. Im Mitarbeiterportal beantwortet die Selbstbedienung einfache Fragen zu Fristen und Formularen.
Menschliche Kontrolle
Jede unterstützte Antwort verschickt eine Person aus dem Personalteam. Fragen zu Steuern und Sozialversicherung im Wohnsitzland, Konflikte und persönliche Notlagen gehen immer an eine Fachkraft, mit dem Gesprächsverlauf.
Was wir messen würden
Nacharbeitszeit und Lösung beim ersten Kontakt je Sprache sowie die Bewertung der Übergaben durch die Fachkräfte.

Luxemburg

Service in drei Sprachen, über Grenzen hinweg

Ein Versicherer mit Kundschaft in der ganzen Großregion, eine Gemeinde mit Einwohnerinnen und Einwohnern vieler Herkunftsländer, ein Arbeitgeber mit vielen Grenzgängerinnen und Grenzgängern: Sie alle beantworten dieselben Fragen in mehreren Sprachen. Wir entwerfen eine Assistenzschicht mit Wissen und Übergaberegeln je Sprache und Land, damit eine Anfrage auf Deutsch, Französisch oder Englisch dieselbe Antwortqualität und denselben Weg zu einem Menschen bekommt.

Die KI-Verordnung verlangt, dass Menschen erfahren, wenn sie mit einem KI-System interagieren. In Luxemburg setzt das geänderte Gesetz vom 8. März 2023 den European Accessibility Act um: Seit dem 28. Juni 2025 müssen erfasste digitale Dienste für Verbraucher barrierefrei sein, die Marktaufsicht liegt beim OSAPS. Beides prägt den Entwurf ab der Analyse, ebenso die Aufbewahrungsregeln der DSGVO für Transkripte und Protokolle.

Fragen zur Serviceassistenz

Ersetzt das die Mitarbeitenden im Servicecenter?

Nein. Zuerst nimmt der Assistent dem Team Suche und Schreibarbeit ab, damit mehr Aufmerksamkeit beim Gegenüber bleibt. Selbstbedienung gibt es nur bei eng umrissenen Fragen, und der Weg zu einer Person bleibt jederzeit kurz.

Wie finden Sie das richtige Maß zwischen Selbstbedienung und Übergabe?

Wir planen den Ausstieg vor dem Einstieg. Für jedes Thema der Selbstbedienung steht fest, unter welchen Bedingungen sie an eine Person abgibt, und zwar mit allem, was bisher gesagt wurde. Erfolg heißt für uns: gelungene Übergaben und wenige Wiederholungsanfragen, nicht eine möglichst hohe Zahl automatisch beendeter Chats.

Kann der Assistent auf Deutsch, Französisch und Englisch antworten?

Ja, der Vorschlag folgt der Sprache, in der die Anfrage kam, und bleibt sprachlich schlicht. Für Verwaltungen und Gemeinden messen wir zusätzlich die Verständlichkeit; Fassungen in Leichter Sprache sind möglich und werden von Ihrem Team freigegeben. Ob auch Anfragen auf Luxemburgisch zuverlässig erkannt werden, testen wir mit Ihren eigenen Beispielen, bevor wir es zusagen.

Müssen wir offenlegen, dass ein KI-System antwortet?

Ja. Die KI-Verordnung schreibt vor, dass Personen im direkten Kontakt mit einem KI-System darüber informiert werden. Hinweistext, Wechselmöglichkeit zu einem Menschen und Protokolle sind deshalb von Anfang an Teil unseres Entwurfs.

Funktioniert das mit unserem CRM und unserer Servicecenter-Plattform?

Genau dafür ist es gedacht. Bevorzugt entsteht die Lösung innerhalb Ihrer bestehenden Konsole, beispielsweise mit Komponenten für Salesforce Service Cloud; Telefonanlage und Fachsoftware hängen wir über ihre APIs an.

Wo fangen wir an?

Mit einer Auswertung, warum man Sie kontaktiert. Was oft vorkommt und wenig Risiko birgt, ist der beste Kandidat für die ersten Antwortvorschläge. Wie wir dabei vorgehen, lesen Sie unter KI-Agenten & Automatisierung.

Ihre Servicekanäle besprechen

Zeigen Sie uns, weshalb man Sie kontaktiert, über welche Wege und in welchen Sprachen. Daraus leiten wir ab, wo Vorschläge des Assistenten zuerst entlasten und wo weiterhin eine Person den ersten Kontakt hat.